Ein kleiner Anhänger

Perlen haben ihr Eigenleben. Oh ja, das haben sie. Das macht sich besonders dann bemerkbar, wenn man völlig unschuldig denkt, dass man ein nettes, kleines Projekt im Sinn hat, welches sicherlich ganz nett ausschaut und so mal zwischendurch zu fädeln ist.

Pustekuchen!

Ja, es ist ganz nett geworden. Und man kann es auch locker an einem Nachmittag fädeln. Selbst wenn die Kinder zwischendurch mal stören... was sie besser nicht tun sollten. Denn die Fehler schleichen sich leicht und schnell ein. Und dann diese Ecken... und ein wenig stramm sollte es auch noch sein, damit die Enden nicht umklappen... nach Möglichkeit symmetrisch und nicht verzogen...

Als es endlich fertig war, dachte ich mir nur, da liegt nun das kleine M*s*s*ü*k. Mit dem Prototyp hatte ich nicht so große Probleme, denn das war in Rot mit schwarzem Fädelfaden und da fand ich es nicht so dramatisch, wenn es nicht ganz so perfekt war. Es war ja nur ein Prototyp zum Anschauen.

Aber dann mit den silbernen Perlen und dem hellgrauen Faden, wo ich schon beim Armband feststellte, dass das für die Augen eine Herausforderung ist... das war dann nochmal eine Nummer für sich.

Egal. Es ist fertig und wird bestimmt nicht in Massenproduktion gehen. Und die ursprünglich angedachten kleineren Perlen werde ich dafür mit Sicherheit nicht verwenden, da ich an mehreren Stellen dermaßen oft durch die einzelnen Perlen durch muss, dass das mit der Zeit weder Perle noch Faden überstehen würden.

Hier ist nun das Prachtstück. Möge es den Star Wars Fans gefallen.


Dabei schwirrt mir schon eine neue Variante im Kopf herum ;-)


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