Zwangspause

Zuerst war ich ganz froh, als es ein paar Regentage gab, die mir eine Zwangspause verpassten. Es gab im Garten einiges zu tun und das machte sich körperlich ziemlich bemerkbar. Zwischenzeitlich wird es mir jedoch langsam etwas zu viel. Es ist saukalt und es vergeht kein Tag ohne Regen. Nachdem ich den Salat auspflanzte gab es einmal sogar Hagel. Der Salat hat es zum Glück gut überstanden.

Heute scheint endlich wieder mal die Sonne. Den ganzen Tag schon. Trotzdem kann ich im Garten nichts machen, weil es viel zu matschig ist. Mein Gemüse wächst aufgrund der Kälte langsam - das Unkraut dafür umso schneller. Sobald der Boden nicht mehr so schwer ist, werde ich ich mich nochmal ordentlich über das Unkraut her machen müssen.

Untätig war ich die vergangenen Wochen trotzdem nicht. Sobald es die Witterung einigermaßen zuließ, war ich am Buddeln. Folgendes habe ich schon erledigt (ungefähr in der Reihenfolge, wie ich es gemacht habe):

- Stauden vom Balkon ausgepflanzt
- vorgezogene Dahlien gepflanzt
- weiße Johannisbeeren
- Maibeeren
- Schmetterlingsflieder
- Wildrosen
- Erdbeeren
- Zucchini - gelb und grün
- Tomaten - div. gelb, Cocktail und grün
- Salat
- Paprika - gelb, rot und scharf
- Staudensellerie
- Romanesco
- Jostabeeren

Alles in kleinen Regenpausen gepflanzt. Eine etwas größere Aktion war, das Beet für die Himbeeren vorzubereiten. Bei Nieselregen arbeitete ich fast einen ganzen Sack Kompost  für ein kleines Hügelbeet ein. Dann ging es für ein paar Tage wieder ordentlich mit Regen los. Vergangenen Freitag gab es dann wieder eine kleine Regenpause, die ich zum Einpflanzen der Himbeeren nutzte. Die Hälfte der vorgetriebenen Lilien landeten auch im Beet, der Rest wird wohl den Sommer auf dem Balkon verbringen. Zum Pflanzen war die Erde definitiv zu schwer und nass.

Auch wenn heute schon den ganzen Tag die Sonne scheint, habe ich meine Zweifel, dass ich noch groß was im Garten machen kann. Vor heute Abend komme ich sowieso nicht so recht dazu. Ich werde aber zumindest mal schauen, ob alles in Ordnung ist und wieviel die Schnecken schon vernichtet haben. Bisher konnte ich keine ernsthaften Schäden entdecken. Lediglich eine Dahlie kommt  mir ziemlich abgefressen vor. Aber das kann sich von Tag zu Tag ändern.

Ach ja, irgendwann zwischendrin habe ich noch die Schmetterlingswiese ausgesät. Da hatte ich noch die Hoffnung, dass sich der Regen vorteilhaft auswirkt, wenn die Samen genug Wasser bekommen. Aufgrund der Kälte und der Masse an Regen bin ich momentan etwas skeptisch, ob da so viel wachsen wird. Zuerst waren ein paar Keimlinge zu sehen. Irgendwann wurden es aber weniger. Vielleicht vom Regen zugeschlammt? Wir werden sehen. Ich warte ganz gespannt auf schönere Tage, die mein Werk ans Licht bringen werden (oder auch nicht...).

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